Linsenimplantation – die Alternative

Welche Methoden gibt es

Insbesondere bei stark ausgeprägter Kurz- oder Weitsichtigkeit mit hohen Dioptrienwerten, können spezielle Verfahren der Linsenimplantation zu einem brillenfreien Leben verhelfen. Bei den Smile Eyes Augenärzten umfasst die refraktive Linsenchirurgie drei unterschiedliche Methoden von Linsenoperationen, bei denen nur hochwertige und besonders verträgliche Kunstlinsen zum Einsatz kommen.

Ihr Weg zu Smile Eyes

Multifokallinsen – Kunstlinsen gegen Altersweitsichtigkeit

Linsenimplantation Multifokallinsen vor der Operation

Wenn die Altersweitsichtigkeit voranschreitet und Patienten auf eine Brille angewiesen sind, kann mit der Implantation von Multifokallinsen Abhilfe geschaffen werden. Diese intelligenten Kunstlinsen teilen das Licht in mehrere Brennpunkte und ermöglichen somit das Sehen in unterschiedliche Entfernungen. Die Linse bewirkt, das Patienten wieder nah und fern scharf sehen können, ohne dass sich die Sehleistung nochmal verändert. In der Regel profitiert der Patient lebenslang von einer vollständigen Brillenfreiheit. Es handelt sich hierbei um eine ambulante Operation und der Eingriff selbst dauert nur zehn Minuten pro Auge. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Sehen mit Multifokallinsen natürlicher ist, als mit einer Gleitsichtbrille. Patienten können aufgrund der neuen Augenlinse der gängigen Erkrankung Grauer Star vorbeugen. Linsenimplantationen werden weltweit mehr als 4.000 Mal täglich durchgeführt.

Refraktiver Linsenaustausch / RLE – Bei hoher Fehlsichtigkeit

Der Austausch der körpereigenen Linse durch eine moderne Kunstlinse beschreibt das Verfahren des refraktiven Linsenaustauschs. Besonders bei Patienten mit hohen Fehlsichtigkeiten, wie beispielsweise einer starken Weitsichtigkeit wird dieses Linsenverfahren vorgenommen. Es handelt sich hierbei um ein Routineverfahren, das in Deutschland 700.000 mal pro Jahr angewandt wird. Vor allem bei der Diagnose Katarakt (Grauer Star) kommt es zu einem refraktiven Linsenaustausch. Je nach Beschaffenheit des Auges und nach den Wünschen des Patienten wird die Linse ausgesucht. So wurden torische Linsen für hohe Hornhautverkrümmung, Blaufilterlinsen zum Schutz der Netzhaut und Multifokallinsen für nah und fern Sehen entwickelt. Mögliche Risiken können sein, das Kontraste nicht mehr richtig wahrgenommen werden, sowie Blendungsempfindlichkeit.

Linsenimplantation refraktiver Linsenaustausch

Implantierbare Kontaktlinsen / ICL

Linsenimplantation implantierbare Kontaktlinse ICL

Die implantierbare Kontaktlinse bietet insbesondere bei einer Nichteignung zum Augenlasern eine ideale Alternative. Bei der ICL handelt es sich um eine hochmoderne Linse, die wie eine Kontaktlinse im Auge platziert wird. Jedoch ist die Linse für den Patienten nicht spürbar und muss weder gereinigt noch ausgetauscht werden. Das sichere und schonende Verfahren ist reversibel, das heißt die Linse kann jederzeit wieder operativ entfernt werden. Die Speziallinse ICL (Implantierbare Contact Linse) wird vor der natürlichen Linse platziert und besteht auch biokompatiblen Material und wird somit vom Körper nicht als Fremdkörper wahrgenommen. Zudem bleiben die Hornhautstabilität und der natürliche Tränenfluss erhalten. Die Linsenimplantation dauert ca. eine halbe Stunde und wird ambulant vorgenommen. Vor- und Nachuntersuchungen sind stark zu empfehlen.